Tatami Puls
Ein fiktionales Kampfsportmagazin, mit dme Schwerpunkt: Ju-Jutsu
Kampfsportmagazin
Studienprojekt
Gestaltung eines Magazines zum Thema: Leidenschaft
Zeitraum
6 Wochen
Kategorien
Logo Design
Fotografie
Buchgestaltung
Magazin-Layout
Werkzeuge
Spiegelreflex Kamera
Photoshop
InDesign
Illustrator
Rollen
Produzent
Fotograf
Viuseller Designer
Redakteur
Überblick
Das Magazin ist ein fiktives Projekt, das im Rahmen meiner Ausbildung entstanden ist. Die Aufgabe war, ein selbst gewähltes Magazin zum Oberthema Leidenschaft zu gestalten und inhaltlich auszuarbeiten. Der Fokus lag auf drei Doppelseiten und einem Cover. Ich habe den Umfang bewusst erweitert und zu- sätzlich ein Vorwort, Autorangaben, ein In-haltsverzeichnis, eine Magazinrückseite und eine separate Startseite gestaltet, so wie Werbungen um einen ersten Ansatz und gefühl für das komplette Magazin zu entwickeln.
Problem
Wählen Sie eine geeignete Magazinart, definieren Sie die Zielgruppe und bestimmen Sie den Wert des Magazins. Legen Sie ein individuelles Format für das Magazin fest, wobei Sie sicherstellen sollten, dass nahezu jede Grafik und Fotografie selbst erstellt wird. Entwickeln Sie außerdem ein passendes Logo und verfassen Sie sinnvolle Inhaltstexte.
Lösung
Die Bestimmung der Thematik und der Magazinart gestaltete sich relativ einfach, da ich meine persönliche Leidenschaft für den Kampfsport in das Konzept eines Sport- bzw. Kampfsportmagazins überführte. Für die Inhalte entwickelte ich zunächst eine fiktive Persona, die ein meiner eigenen Person inspiriert war, anhand dieser ich die Texte ausarbeitete und so die Perspektive und Ansprache des Magazins bestimmte.
Die Wertigkeit und das Format des Magazins orientierten sich an einer Haptischen-Analyse und dem Vergleich von analogen Magazinen. Durch das benutzen und Fotografieren von Hochformatigen unf Flächen füllenden Bildern, wählte ich eien hoche Wertigkeit für das Magazin. Zur Planung der Bilder hab ich bei den Flächenlayout diese schon einbezogen sowie die spätere Typografie geplant auf den Einzelnenseiten.
01 Logo erstellung
Da auf jedem Cover eines Magazins ein Logo vorhanden sein muss, habe ich versucht, ein außergewöhnliches Logo zu gestalten.
Zu Beginn habe ich verschiedene Ideen skizziert, diese anschließend digitalisiert und eine passende Typografie ausgewählt sowie weiter optimiert. Wichtig war mir, den schwarzen Gürtel in das Logo zu integrieren, da dieser sehr repräsentativ für den Kampfsport ist. Bei der Farbvariante habe ich den Roten-Gürtel welcher representativ für den 9/10 Dan sind, welche die höhste Auszeichnung im Kampfsport ist.
02 Magazin Scribbels
Bei den Scribbles habe ich für jede geplante Seite verschiedene Layouts skizziert. Die einzelnen Artikel habe ich jeweils als zwei Doppelseiten konzipiert.
Bei den Layouts habe ich versucht, sowohl ruhige als auch dynamische Gestaltungen zu entwickeln. Um mir die Komposition besser vorstellen zu können, habe ich teilweise die Motive bereits eingezeichnet.
03 Magazin Flächenlayout
Bei den Flächenlayouts habe ich pro angedachter Seite jeweils zwei unterschiedliche Designvarianten ausprobiert, um verschiedene Ideen weiterzuentwickeln. Des Weiteren habe ich die Motive wieder integriert, um mir das Gesamtbild besser vorstellen und die spätere Bilderplanen zu können.
04 Farbpalette
Bei der Farbwahl habe ich mich für eine einheitliche Farbe für Magazin und Logo entschieden, um ein kohärentes Erscheinungsbild zu schaffen. Basierend auf Moodboard und Konkurrenzanalyse fiel die Wahl auf Rot, da diese Farbe typisch für den Kampfsport ist und für Stärke, Energie und Kampfgeist steht. Rot wird gezielt als Akzentfarbe eingesetzt, während Weiß als Hauptfarbe für einen modernen, ruhigen Look und gute Lesbarkeit sorgt. Schwarz dient als sekundäre Farbe in einer abgeschwächten Variante, um einen ausgewogenen Warm-Kalt-Kontrast zu erzeugen und eine gute Lesbarkeit der Typografie zu erzeugen.
05 Schriftwahl
Zu Beginn der Schriftwahl habe ich mir überlegt, welche typografische Richtung das Magazin einschlagen soll. Da serifenlose Schriften moderner wirken und häufig in digitalen sowie zeitgemäßen Printmedien eingesetzt werden, habe ich mich hauptsächlich an ihnen orientiert. Klassische Serifenschriften wirkten für mich zu filigran und nicht passend zum dynamischen Charakter eines Kampfsport-Magazins.
Für den Fließtext habe ich daher verschiedene serifenlose und serifenbetonte Schriften getestet. Bei den Headlines suchte ich nach einer dynamischen, sportlichen Wirkung und habe zusätzlich traditionelle Schriften mit asiatischem Einfluss ausprobiert, um die Verbindung zum Ursprung vieler Kampfsportarten zu stärken. Alle Schriftarten habe ich miteinander kombiniert, um Harmonie und Einsatzmöglichkeiten besser beurteilen zu können.
06 Typografie Test
Im nächsten Schritt habe ich die ausgewählten Typografien in ein Flächenlayout integriert, um ihr Zusammenspiel zu überprüfen. Dabei kristallisierten sich drei Schriftarten heraus. Für den Fließtext habe ich mich für die Museo entschieden, da sie sich gegenüber der ähnlichen Dico Slab als harmonischer erwiesen hat.
Für die Headlines wählte ich die Harri, die bereits im Logo verwendet wird und so für einen konsistenten Auftritt sorgt. Für Rubriken kam die Schrift Karate zum Einsatz, die durch ihren asiatisch geprägten Stil die Verbindung zum Kampfsport unterstreicht.
07 Mikrotypografie
Meine ausgewählten Schriften habe ich mikrotypografisch optimiert. Der Mengentext ist auf 10 pt gesetzt, da diese Größe gut lesbar ist und auf dem Format nicht zu dominant wirkt. Der Zeilenabstand wurde auf 140 % erhöht, um einen angenehmen Grauwert zu erzielen, und die Laufweite auf +20 angepasst, um ausreichend Abstand zwischen den Buchstaben zu schaffen. Für den Lead- und den Fußstegtext habe ich aktiv Schriftauszeichnungen verwendet, um eine Differenz zum Mengentext zu schaffen. Dabei wurde die Schriftgröße des Fußstegs reduziert und der Lead in Italic gesetzt.
08 Bildbearbeitung
Ich habe alle Bilder in Photoshop optimiert. Dabei wurden sie zunächst mit Camera Raw angepasst, und kleinere Retuschen wurden durchgeführt, um Makel zu korrigieren. Die Fotos von anderen Personen habe ich selbst aufgenommen, während die Bilder, auf denen ich selbst zu sehen bin, von Sam Bewersdorff fotografiert wurden.
