KI-Fintesstudio Logo
Your zone. Your pace. Your AI.
Palaestra Logo
Studienprojekt
Erstellung eines unverwechselbaren Logos, welches die Persönlichkeit des Franchise-Unternehmens widerspiegelt.
Zeitraum
5 Wochen
Kategorien
Logo Design
Werkzeuge
Illustrator
Rollen
Franchisegründer
Viuseller Designer
Überblick
Das Franchise-Konzept: Ein vollautomatisiertes Premium-Fitnessstudio, das KI-basiertes Coaching mit maximaler Privatsphäre verbindet. Trainierende wählen zwischen typisch offenem Trainingsbereich und abgeschirmter, ruhiger Kapsel aus. Jedes Gerät ist KI-gesteuert und passt Gewicht und Progression in Echtzeit an. Kein Personal, keine sozialen Hürden, keine Ablenkung. Stattdessen präzise Daten, ruhige Trainingsräume und ein System, das jeden individuell begleitet, ohne Sonderbehandlung daraus zu machen. Ein Studio für alle, die ernsthaft trainieren wollen und dabei selbst entscheiden, wie viel Nähe sie zulassen.
Problem
Erstellen Sie nach Ihrem ausgelosten Oberhema: „Gesundheit“ ein einzigartiges Franchise-Konzept, welches sich von der Konkurrenz abhebt. Darüber hinaus erstellen Sie ein unverwechselbares Logo, das die Persönlichkeit des Unternehmens darstellt.
Lösung
Bei meiner Herangehensweise mithilfe verschiedener Kreativtechniken kam ich zu dem Entschluss, ein Franchise für eine sozial eher zurückhaltende Zielgruppe zu entwickeln, das durch neue Innovationen unterstützt wird. Anhand dieser Idee waren die Stylistik des Wortzeichens und eine gute Idee für das Bildzeichen schnell klar.
01 Wortzeichen Scribbels
Bei den grundlegenden Skizzen für das Wortzeichen habe ich verschiedene Schriftten ausprobiert, von Serifen-, Serifenlosen- oder auch Mischschriften, um die beste Form und Vibe für die Firmer zu entwickeln.
02 Typografie Wahl
Die Auswahl der Schriftarten orientiert sich am Grundkonzept und der Konkurrenzanalyse. Da es sich um eine technisch geprägte Sportmarke handelt, wurden serifenlose lineare und moderne Antiqua-Schriften gewählt, die im KI- und Sportbereich verbreitet sind.
Eckige, kantige Formen und großzügige Leerräume unterstützen das futuristische, technische Erscheinungsbild. Die Schriftarten lehnen sich an die eigenen Entwürfe an und vermitteln eine zukunftsorientierte Ästhetik, ohne zu stark in den Sci-Fi-Bereich oder in Abstraktion abzudriften.
03 Modifizierung
Für das Wortzeichen wurden zwei Schriftarten kombiniert: „Good Times“ als Hauptschrift sowie „All Round Gothic“ für die Buchstaben „P“ und „R“, da deren Formen besser zum restlichen Wort passen.
Die Modifikationen basieren auf den Skizzen: Der Stammstrich des „E“ und der Querstrich des „A“ wurden entfernt, Punzen teilweise geöffnet, um einen schwebenden, futuristischen Look zu erzeugen. Des Weiteren wurde zur einhaltlichen Kohärenz mit dem Bildzeichen ein Element aus dessen Körper verwendet, um die Punzen des „A“ zu füllen.
04 Bildzeichen Scribbels
Die Entwicklung des Bildzeichens begann mit ersten Assoziationen wie Muskelarm, Stärke und Fitness, kombiniert mit KI-typischen Netzwerk- und Verbindungselementen. Komplexere Ansätze, etwa die Namensbedeutung, wurden verworfen, da sie zu abstrakt waren.
Anschließend wurden für die Bereiche Fitness, Gym und KI passende Symbole skizziert: Bewegungsübungen, geometrisch reduzierte Figuren, Geräte wie Hanteln sowie Roboter und Konnektoren. Daraus entstand die Idee eines Maskottchen-Logos in Form eines unterstützenden KI-Systems. Als zentrales Motiv wurden Hanteln gewählt, da sie Fitness schnell und eindeutig kommunizieren und meine aller erste Assoziation war.
05 Digitalisierung
Zu Beginn wurden die Skizzen digitalisiert und direkt weiterentwickelt sowie optimiert. Der grundlegende Ansatz bestand darin, die passende Hauptform für Körper und Kopf zu finden. Dafür wurden unterschiedliche Ideen und Varianten getestet.
06 Optimierung
Nach der Festlegung der Hauptform wurde das Gesicht als zentrales Ausdruckselement definiert. Um eine technische, aber nicht verspielte Wirkung zu erzielen, wurden große, längliche Augen und ein kleiner, eckiger, dezent lächelnder Mund gewählt.
Die Körperform erwies sich gestalterisch als problematisch und erzeugte falsche Assoziationen oder die Komposition war wachelig und fiel nach unten herunter. Nach mehreren Ansätzen wurde sie zugunsten einer klareren, reduzierten Lösung entfernt, was im Sinne der KISS-Formel die überzeugendste Entscheidung war.
07 Kombiniertes Logo
Im Gestaltungsprozess wurden verschiedene Anordnungsprinzipien für das Kombinierte Logo getestet. Das Star-Prinzip erwies sich als die überzeugendste Lösung, da es ein harmonisches, gut skalierbares Verhältnis zwischen beiden Elementen schafft. Andere Prinzipien hingegen, wie Lok-, Schub-, Anker- oder Triebwagen-Prinzip zeigten gestalterische und skalierungsbedingte Schwächen. Des Weiteren wurde erkannt beim Kombinieren, dass der Körper des Bildzeichen wegfallen muss, da es keine vernünftige Kombination gab.
08 Farbwahl
Die Farbwahl für das Logo war eine anspruchsvolle Reise. Nach vielen Versuchen entschied ich mich schließlich für „Saxony Blue“. Anfangs experimentierte ich mit warmen Farben wie Rot oder Purpur, um Aktivität und Luxus auszudrücken, doch sie passten nicht zum gewünschten Markencharakter.
Daraufhin versuchte ich Petrol- und Cyan-Töne für Eleganz sowie Dunkelrot und Gold für Energie, doch auch diese Farben trafen nicht die richtige Stimmung. Letztlich fiel die Wahl auf ein gesättigtes Blau, das gut mit Anthrazit harmoniert. Dieses Blau steht für Technologie, Innovation und Ruhe – Werte, die die Marke „Palaestra“ verkörpern soll.
09 Tauglichkeitstest
Bei der Verwendbarkeitsprüfung testete ich zwei Ansätze: eine Farbpalette in Richtung möglicher Hausfarben und eine mit kräftigen Tönen, um die Flexibilität des Logos auf verschiedenen Hintergründen zu prüfen. Die Graustufen- und Positivevariante funktionieren sehr gut auf verschiedenen, auch helleren, kräftigen Hintergründen. Die Positivevariante ist dabei noch differenzierter, verschwindet jedoch auf sehr dunklen Hintergründen.
Die Negativevariante funktioniert hervorragend auf allen Hintergründen, selbst auf sehr hellen Grautönen, die ins Silber übergehen. Auch die Farb-Variante funktioniert gut auf nahezu allen Hintergründen, mit Ausnahme von sehr grünhaltigen Tönen. Auf der eigenen Farbpalette ist sie ebenfalls gut erkennbar. Insgesamt hat sich die Negative-Variante als die beste Option herausgestellt, während die Positive- und Farb-Varianten ebenfalls relativ gut funktionieren.
10 Skalierungs-Test
Da ich die Skalierbarkeit bereits im Arbeitsprozess berücksichtigt habe, waren keine weiteren Anpassungen nötig. Beim Vergleich der digitalen Visualisierung mit dem Druck fiel auf, dass die Skalierungen am Bildschirm schneller kleiner wirken.
Das Wortzeichen funktioniert bis zu einer Größe von 0,5 cm, wobei die Außenstriche des „A“ bei dieser Größe verschwimmen, aber noch erkennbar bleiben. Das kombinierte Logo sollte jedoch nicht unter 0,5 cm verwendet werden. Das Bildzeichen lässt sich bei kleineren Größen besser erkennen, besonders ab 2 cm. Die Negativ-Variante sollte nicht unter 0,5 cm verwendet werden, da der Mund sonst verschwimmt und das Bildzeichen schwer erkennbar wird.